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Richtig koordinieren beim Einrichten und Umbauen

Wandaufkleber - Retrolook - Quadrate

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Umbauen und Einrichten ist keine leichte Sache. Wer sich mit so etwas beschäftigen muss, oder will, der findet relativ rasch heraus, dass vieles anders ist, als er sich am Anfang vorgestellt hat. Beim Hausbauen dauert alles meistens länger, als man gedacht hat und kostet auch mehr als vorher eingerechnet. Beim Einrichten schauen die Ergebnisse oft anders aus, als man es sich vorgestellt hat und irgendwie ist man hinterher immer schlauer als vorher.

In diesem Artikel möchte ich etwas näher auf die Vorbereitung und das Koordinieren beim Einrichten schreiben. Ich habe mehrere Jahre lang verschiedenste Einrichtungsprojekte, zum Teil auch sehr große von der Planung bis zur kompletten Realisierung betreut und koordiniert. Dabei habe ich festgestellt, dass diese Phase die entscheidenste Phase ist bei einem Projekt. Besser als reagieren zu müssen, ist es vorher richtig zu agieren, denn reagieren ist oft teuer.

Was sollte man überhaupt koordinieren?

Es geht immer darum, was man vorhat. Eine Wohnung einrichten mit wenigen Umbauschritten ist sicherlich, die am öftersten vorkommende Situation. Man zieht irgendwo ein, alles ist baulich fertig und es müssen nur mehr Möbel eingekauft werden. Doch genug haben mit Umbauten, Neubauten und Zubauten zu tun.

Bei solchen Bauvorhaben, oder Vorhaben, die die Inneneinrichtung und Neugestaltung des Interiors betreffen kommen viele Aufgaben auf. Es muss der Bestand analysiert werden, es müssen Pläne erstellt werden, anhand derer sollten Angebote richtig eingeholt werden. Anschließend werden Kosten genauer dargestellt.

Wenn die Planungsphase vorbei ist und man Kosten aufgestellt hat, kommt der Part alle Aufgaben irgendwie miteinander in einem zeitlichen Ablauf zu bringen. Diese Koordination von Abläufen, vorallem, wann, wer und was genau zu tun hat, ist nicht immer so einfach. Man hat mit Platzproblemen, zeitlichen Problemen und generell oft mit technischen Problem zu kämpfen.

Vorallem bei vielen Gewerken, deren Arbeiten ineinander greifen, ist eine gute Koordination notwendig.

Wie geht man das Ganze an?

Am besten ist am Anfang, während man noch den Iststand begutachtet sollte man sich eine Liste machen, in der man sich aufschreibt, was alles zu reparieren wäre, was einem ins Auge springt, das nicht in Ordnung sei. In der Planungsphase, die entscheidend ist, nimmt man ebenfalls die Wünsche auf und schon hat man eine gute Planugnsgrundlage.
Man sieht:

  • 1.was umbedingt verändert werden soll.
  • 2. was man sich wünscht und
  • 3. am Papier, was davon auch umsetzbar ist und wie.
Garderoben-Set - klein schwarz/weiß

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Anhand der Pläne erkennt man, welche Gewerke alle benötigt werden (Elektriker, Tischler, Gipskartonbauer, Maler, etc.). Mit denen sollte man dann ein Gespräch aufsuchen, das natürlich dazu führen sollte, das man 1. beraten wird und 2. ein Angebot bekommt, was das kosten kann. Während dieser Gespräche, sollte man auch fragen, wie lange die Arbeiten dauern könnten, was den einzelnen Firmen wichtig ist, damit diese Ihre Arbeit auch ausführen können. Somit beginnt man Zusammenhänge zu verstehen.

Nach einigen Gesprächen, vorallem auch mit einigen Konkurenten dieser Firmen, ist man schon viel schlauer. Auch Angebote lassen sich dadurch besser miteinander vergleichen. Anhand dieser Informationen über Kosten, Risiken, notwendige Vorarbeiten und mögliche Dauer, kann man sich Zeitpläne erstellen, sogenannte Bauzeitpläne.

Wie man solche erstellt und wie diese in der Praxis aussehen, werde ich in einem anderen Artikel näher beleuchten.

Kurze Einleitung in die Koordination

Bauzeitpläne sind es mit denen man den Projektablauf in der Bauphase darstellt. Diese werden von Firmen meistens sogar unterschrieben und diese haben sich daran zu halten. Man macht in der Regel auch Baubesprechungen, wo alle Firmen vor Ort sind und man gemeinsam das Projekt bespricht.

Auch wenn nur Profis beisammen sitzen, gibt es immer noch Unklarheiten zu besprechen und Abläufe abzuklären. Man sieht hoffentlich, dass bei Projekten mit größerem Umfang viel Kommunikation herrscht, es wird viel schriftlich verfasst und festgehalten und der Bauleiter, oder der Bauherr  ist die Person, die Entscheidungen treffen muss, was wie geschieht.

Das Ganze soll nun eine kleine Vorschau sein, auf was uns hier noch erwartet. Ich werde noch mehrere Artikel schreiben und auch Checklisten und Bauzeitpläne zur Verfügung stellen, um diesen wichtigen Punkt beim Einrichten auch gut bewältigen zu können. Es geht um richtig einschätzen, richtig koordinieren und deligieren und dabei Risiken minieren und Kosten sparen.

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